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 Stadtplan

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Off Road
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BeitragThema: Stadtplan   Di 3 Dez 2013 - 5:58


Stadtteilkarte Berlin



























Zuletzt von Off Road am Sa 7 Dez 2013 - 9:59 bearbeitet; insgesamt 19-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadtplan   Mi 4 Dez 2013 - 20:35

I. Mitte



Mitte: Mitten in Berlin
Mitte ist das neue Zentrum Berlins seit dem Fall der Mauer. Die Vergangenheit wurde abgeschüttelt und zahlreiche junge Unternehmen und Exklusivläden haben sich hier angesiedelt.
Mitte ist nicht nur In-Bezirk, hier liegt auch der Ursprung Berlins und ein Großteil der Wahrzeichen bzw. Sehenswürdigkeiten. Der Stadtteil ist Heimat der kreativen Szene sowie unzähliger Freizeit- und Ausgehmöglichkeiten.
Der Alexanderplatz, das Zentrum der City Ost, ist das Gegenstück zur City West um den Breitscheidplatz und Kurfürstendamm.
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Tiergarten: Hier wird regiert
Bezeichnend für den Stadtteil sind der gleichnamige Park und das Regierungsviertel rund um den Reichstag. Von hier aus wird Deutschland regiert.
Der Stadtteil hat mehrere Kulturgebäude, wie die Philharmonie und die Neue Nationalgalerie auf seinem Gebiet, sowie das „Manhattan“ Berlins – den Potsdamer Platz. Auch zahlreiche Botschaften sind hier zuhause.
Der Stadtteil ist sehr grün und wasserreich, die Spree durchschneidet ihn und Moabit ist komplett von Wasser umgeben.
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Wedding: Ur-Berlin trifft Multikulti
Bekannt als klassischer Arbeiterbezirk mit Mietskasernen, wird der Wedding in letzter Zeit mehr und mehr von Künstlern und Studenten entdeckt.
Wedding – das kann Liebe auf den zweiten Blick sein. Wer sich von den grauen Mietshäusern nicht abschrecken lässt kann hier viel entdecken, denn der Wedding verfügt über besonders viel Grün und hat damit einen hohen Erholungswert. Aber nicht nur die Parks locken immer mehr Menschen in den ehemaligen Arbeiterbezirk, auch die kreative Kunstszene hat sich zu einem Anziehungspunkt entwickelt. Wer den Wedding besucht oder gar hier wohnt, erlebt ein ursprüngliches Berlin, denn hier gibt es noch die echte Berliner Schnauze. Zusammen mir dem Ur-Berliner leben im zentral gelegenen Stadtteil Menschen unterschiedlichster Kulturen, was dem Wedding eine besonders bunte Mischung beschert.
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Zuletzt von Off Road am Do 5 Dez 2013 - 8:49 bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadtplan   Mi 4 Dez 2013 - 20:39


II. Friedrichshain-Kreuzberg



Friedrichshain: Ein Stadtteil im Aufschwung
Hier paart sich ganz stark das Alte mit dem Neuen. Das ehemalige DDR-Arbeiter- und Industrieviertel entwickelt sich stetig zum Szene-Stadtteil.
Einst ziemlich heruntergekommen, herrscht nun ein kontinuierlicher Aufschwung. Immerzu wird hier gebaut, renoviert und verändert.
Schuld daran ist die rege Zuwanderung vor allem von Neu- Berlinern. Studenten, Alternative und Punks/Linke prägen hier größtenteils das Stadtbild.
Im Friedrichshain kann man sich bestens ganz entspannt den Tag und durchaus aufregend die Nächte vertreiben.
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Kreuzberg: Die multikulturelle Weltstadt
Weithin bekannt für 1. Mai-Krawalle und seine zahlreichen türkischen Bewohner, gehören die meisten Klischees der Vergangenheit an.
Die Kreuzberger werden erwachsen, zum 1. Mai findet nun das weitgehend friedliche, bunte Straßenfest „MyFest“ statt und „Klein-Istanbul“ sorgt für multikulturelles Flair mit türkischen Obst-, Gemüse- und Dönerläden sowie dem Türkenmarkt am Maybachufer.
Im geteilten Berlin hatte Kreuzberg eine Randlage, jetzt liegt es mittendrin. Sowohl Kreuzberger als auch zahlreiche Besucher verbringen ihre Zeit gern in den zwei stadtbekannten Parks und am Landwehrkanal. Vom 66 Meter hohen Kreuzberg im Viktoriapark hat der Stadtteil seinen Namen.
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Zuletzt von Off Road am Do 5 Dez 2013 - 9:36 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadtplan   Mi 4 Dez 2013 - 20:45

III. Pankow



Pankow: Die intellektuelle Vorstadt
Beliebt bei Intellektuellen und Prominenz war Pankow schon zu DDR-Zeiten, und ist es heute noch. Stilvolle Häuser und viel Grün machen den Stadtteil reizvoll.
Zu DDR-Zeiten lebte die politische und künstlerische Elite wie Erich Honecker, Wilhelm Pieck, Christa Wolf, Heiner Müller und Manfred Krug um den Majakowskiring, der für Normalsterbliche nicht zugänglich war. Auch einige Botschaften hatten sich hier angesiedelt.
Heute wohnen Jasmin Tabatabai, Jörg Thadeusz und Jürgen Trittin in Pankow, teilweise in den ehemaligen Domizilen der DDR-Spitze.
Pankow lockt mit Vorstadtcharme. Die Häuser sind mittelgroß, es gibt viel Grün und Freiflächen, die Großstadt ist nicht weit und ebenso das grüne und seenreiche Brandenburg.
Pankow war schon im 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel und Sommerdomizil des Großbürgertums. Das Haus Hohenzollern baute Schloss Schönhausen – Pankows wichtigste Sehenswürdigkeit – als Sommerresidenz. So entwickelte sich Pankow zum Villenvorort, dem man den Aufschwung der Gründerjahre ansah.
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Prenzlauer Berg: Wohlstand im kreativen Szenebezirk
Der gutsituierte Szenestadtteil erlebte seine „Besiedelung“ gleich nach der Wende. Daher ist der "Prenzlberg" Vorreiter aller Szenebezirke.
Nach wie vor zieht der Prenzlauer Berg junge Leute und alternative Lebensformen an, vornehmlich Studenten und Künstler. Gewisse Kieze sind aber mittlerweile nur noch für Gutbetuchte erschwinglich.
Dafür machen zahlreiche trendige Cafés , Kneipen, Clubs , Restaurants, Bars , Galerien, Theater den Tag zur Nacht und ließen den Stadtteil zum Touristenmagnet werden, besonders die Gegenden um den Kollwitz- und Helmholtzplatz.
Das multikulturelle Flair kommt hier eher von Franzosen, Amerikanern oder auch Spaniern als orientalischen oder asiatischen Migranten.
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Weißensee: Kleinstädtisch urban
Weißensee ist unscheinbar, liebenswert und kleinstädtisch. Hier ist es ruhiger als in den Szenebezirken aber dennoch urban.
Für belebtes Flair sorgen die Studenten der Kunsthochschule Weißensee.
Hier gibt es sowohl Altbauten als auch schicke Neubaugebiete. Weißensee hat viel Grün zu bieten: Parkanlagen, wie den Weißenseer Park mit Freibad, Freilichtbühne und denkmalgeschütztem Ausflugslokal „Milchhäuschen“, Kleingartenkolonien und das Naturschutzgebiet Am Faulen See mit verschiedenen Vogelarten und seltenen Pflanzen.
Bilder:
 


Zuletzt von Off Road am Do 5 Dez 2013 - 10:16 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadtplan   Mi 4 Dez 2013 - 20:50


IV. Charlottenburg-Wilmersdorf



Charlottenburg: Alles, was eine Großstadt braucht
Königliche Residenzstadt, reicher Vorort, Vorzeigestück – 300 Jahre Geschichte haben aus einer kleinen Siedlung das Zentrum einer Großstadt gemacht.
Obwohl Charlottenburg nach der Wende seinen Rang als Zentrum Berlins an Mitte abtreten musste, gibt es hier immer noch genügend Anlaufpunkte, die den Stadtteil als Zentrum West etabliert haben. Der Kurfürstendamm, auch Ku’damm genannt, ist beliebte Einkaufsmeile sowohl für Touristen als auch für Einheimische. Auch Gedächtniskirche, Bahnhof Zoo und das Messegelände sind berühmt.
Aber Charlottenburg ist nicht nur touristisch, es hat eine funktionierende soziale Mischung aus Alteingesessenen und Neu-Berlinern. Man shoppt gemeinsam in der Einkaufsmeile „Wilmersdorfer Straße“, bummelt über die Märkte am Karl-August-Platz und dem Lehniner Platz oder entdeckt exotische Waren und Restaurants in Berlins Chinatown in der Kantstraße.
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Wilmersdorf: Grüne und beschauliche Eleganz
Wilmersdorf ist wohl einer der grünsten Stadtteile Berlins – der Berliner Forst Grunewald bedeckt fast die Hälfte der Gesamtfläche des Stadtteils.
Der Stadtteil hat den Ruf einer eher gesetzten Gegend; die sogenannten Wilmersdorfer Witwen stehen für eine politisch konservative Gesellschaftsschicht. Sie sind normalerweise alleinstehend und vermögend, leben in einer mit Stilmöbeln eingerichteten Altbauwohnung und gehen bevorzugt mit ihrem Schoßhund im KaDeWe oder auf dem Ku’damm einkaufen.
Es gibt zahlreiche repräsentative Altbauten im wilheminischen Stil, außerdem Stadtvillen und noble Einfamilienhäuser im Ortsteil Grunewald.
Bilder:
 


Zuletzt von Off Road am Do 5 Dez 2013 - 13:44 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadtplan   Mi 4 Dez 2013 - 20:57

V. Spandau



Spandau: Der Kleinstädtische
Spandau ist durch die Havel vom Rest Berlins getrennt, dadurch ergibt sich ein eigenes Stadtgefühl – der Stadtteil wird oft als „Spandau bei Berlin“ deklariert.
Die Spandauer sind sehr lokalpatriotisch und bezeichnen sich selbst auch lieber als Spandauer denn als Berliner.
Der Stolz ist gut begründet: Die Keimzelle der Altstadt Spandau, der Kolk, ist älter als Berlin. Geprägt wird die belebte Altstadt von kleinen Läden, Warenhäusern und Restaurants. Zum Teil gibt es noch Kopfsteinpflaster und historisch erhaltene Häuser. Die Einkaufsstraße ist die größte Fußgängerzone Berlins.
Hier herrscht eine Kleinstadt-Atmosphäre, die im Süden sogar ländlich wird.
Bilder:
 


Zuletzt von Off Road am Do 5 Dez 2013 - 11:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadtplan   Mi 4 Dez 2013 - 21:16

VI. Steglitz-Zehlendorf


Steglitz: Bürgerliches Idyll mit Großstadtflair
Im bürgerlichen Steglitz wohnt man ruhig, im Grünen, mit etwas Kultur und ausreichenden Einkaufsmöglichkeiten.
Diese Mischung macht den Stadtteil attraktiv für Familien mit Kindern, Rentner, und auch für Studenten. Diese schätzen Steglitz wegen der Nähe zur Universität.
Hier ist beinahe jeder Haustyp vorhanden: von den 60er Jahre Sozialbauten, über Einfamilienhäuser, Stadtvillen oder Gründerzeitvillen in Lichterfelde bis zu schönen Altbauten findet man hier alles.
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Zehlendorf: Der grüne Südwesten
In Zehlendorf erwartet einen höchste Lebensqualität. Fast 50 Prozent des Stadtteils bestehen aus Wald- und Wasserfläche.
Das hat allerdings auch seinen Preis. Dahlem und vor allem die Seen- und Waldlagen in Wannsee und Schlachtensee gehören zu den beliebtesten, nobelsten und teuersten Wohnlagen außerhalb des Berliner Zentrums.
Großzügig bebaute Grundstücke mit prächtigen Villen und Einfamilienhäusern prägen das Stadtbild.
Die Vergangenheit als amerikanische Besatzungszone ist in Zehlendorf noch immer allgegenwärtig. Aufgrund amerikanischer Schulen leben hier viele Familien aus dem englischsprachigem Ausland, neben Prominenten und Politikern.
Bilder:
 


Zuletzt von Off Road am Do 5 Dez 2013 - 15:15 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadtplan   Mi 4 Dez 2013 - 21:22

VII. Tempelhof-Schöneberg




Tempelhof: Bürgerlichkeit und Industrie
Tempelhof ist den Meisten durch den gleichnamigen, mittlerweile stillgelegten Flughafen ein Begriff. Der Stadtteil ist angenehm bürgerlich und ruhig.
Tempelhof wird von kleineren Mehrfamilien- und Einfamilienhäusern sowie von Gewerbe- und Industriebauten geprägt. Es gibt aber auch durchaus lohnende Wohngegenden mit schönen Altbauten in begrünten Straßen, die hier preiswerter sind, als in vielen anderen „szenigeren“ Stadtteilen.
Lebensqualität und Grünflächen gehören zu Tempelhofs Vorzügen, wer allerdings kulturelle und kulinarische Qualitäten sucht, ist hier eher an falscher Stelle.
Im Stadtteil leben Menschen der verschiedensten sozialen Schichten und Kulturen. Das spiegelt sich in zahlreichen ausländischen Geschäften wieder, die neben dem Kaufhaus oder exklusiveren Läden auf Tempelhofs beliebter Einkaufsmeile, dem Tempelhofer Damm, zu finden sind.
In unmittelbarer Nähe hat der Stadtteil ein neues Einkaufszentrum bekommen, den Tempelhofer Hafen,er befindet sich neben dem kulturellen Zentrum, der ufaFabrik.
Auch die Trabrennbahn Mariendorf lockt Menschen aus anderen Bezirken.
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Schöneberg: Der Vielseitige
Wo einst die Szene tobte, ist nun Ruhe eingekehrt.
Zurückgeblieben ist die Vielfältigkeit: belebt oder ruhig, spießig oder alternativ, günstig oder teuer. Im Stadtteil kann man gut ausgehen, man kann ruhig wohnen und sich zudem im reichlich vorhandenen Grün erholen.
Seine Bewohner sind ebenso vielfältig wie ihr Stadtteil: es gibt es ein buntes Nebeneinander verschiedener Kulturen und Lebensarten. Hier sollte für jeden etwas dabei sein. Auch für die Kleinen ist gesorgt - zahlreiche Kinderspielplätze sind nur ein Indiz für die Kinderfreundlichkeit der Schöneberger.
Schöneberg hat den Ort von John F. Kennedy’s legendärem Satz „Ich bin ein Berliner“ auf seinem Gebiet: das Rathaus Schöneberg. Zu Weltruhm kam auch eine Schöneberger Persönlichkeit: Marlene Dietrich wuchs auf der Roten Insel auf. Der Stadtteil hat schon immer große Künstler angezogen. So gründeten sich die Comedian Harmonists 1927 im zu Schöneberg gehörigen Ortsteil Friedenau, David Bowie lebte einige Jahre in der Hauptstraße, Albert Einstein und Kurt Tucholsky schlugen hier ihr Domizil auf, und auch Helmut Newton war gebürtiger Schöneberger. Seine letzte Ruhe fand er wieder hier, wie auch Marlene Dietrich liegt er auf dem Friedhof in der Friedenauer Stubenrauchstraße begraben.
Doch es gibt auch ein trauriges Kapitel in der Schöneberger Geschichte: die Schauprozesse der Nationalsozialisten fanden im heutigen Kammergericht am Heinrich-von-Kleist-Park statt.
Bilder:
 


Zuletzt von Off Road am Do 12 Dez 2013 - 14:43 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadtplan   Mi 4 Dez 2013 - 21:26

VIII. Neukölln


Neukölln: Schmelztiegel der Kulturen
Neukölln ist ein Westberliner Urgestein mit versteckten Perlen, aber auch mit dunklen Ecken.
In Neukölln findet man zahlreiche Altbauten mit wunderschönem Stuck zu erschwinglichen Preisen. Viel ist bereits saniert, oft ist die Toilette aber noch im Treppenhaus und man muss mit einer Ofenheizung vorlieb nehmen.
Neukölln hat ein negatives Image. Fast jeder Kiez in Neukölln hat jedoch ein Quartiersmanagement, das sich um die Verbesserung der Lebensqualität bemüht. Manchmal nehmen die Bewohner die Verbesserung ihrer Situation auch selbst in die Hand, in Projekten wie den „Stadtteilmütter“ und dem „Campus Rütli“.
Der Kiez wird mehr und mehr zum Szeneviertel – ständig kommen neue Cafés, Läden und Galerien hinzu, außerdem neue Bewohner aus Mitte, Kreuzberg und Prenzlauer Berg.
Neukölln ist ein typischer Wohnbezirk, vor allem in den südlichen Ortsteilen wird es vorstädtisch-ländlich. Im Stadtteil wohnen waschechte Neuköllner, junge Studenten und Familien aus etwa 160 verschiedenen Nationen mehr oder weniger friedlich beisammen.
Bilder
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Zuletzt von Off Road am Do 12 Dez 2013 - 14:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadtplan   Mi 4 Dez 2013 - 21:30

IX. Treptow-Köpenick

Treptow: Der Aufstrebende
Einst großer Industriestandort und Heimat der weltgrößten Baumschule, ist der schmalste Stadtteil dabei, sich neu zu positionieren. Der wohl schmalste Stadtteil Berlins ist kaum 10 Kilometer breit an seiner dicksten Stelle - dafür aber fast 30 km lang.
Wahrzeichen sind die Treptowers – ein moderner Bürokomplex, der mit 125 Metern eines der höchsten Häuser der Stadt ist. Außerdem auffällig ist die 30 Meter hohe Skulptur „Molecule Man“, die vor den Treptowers in der Spree steht.
Noch aus früheren Zeiten kennt man das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park (und die Archenhold-Sternwarte) sowie den Plänterwald mit seinem stillgelegten Vergnügungspark.
Der Treptower Hafen ist die Hauptanlegestelle für einige Ausflugsschiffe, schon früher war Treptow ein beliebtes Ausflugsziel, wovon noch einige Lokale zeugen.
Bilder:
 


Köpenick: Natur satt
Köpenick ist idyllisch und besteht größtenteils aus Natur – 70 Prozent des Stadtteils sind Wald- und Wassergebiete.
Im Allgemeinen lebt es sich in Köpenick kleinstädtisch beschaulich, abgeschieden vom Trubel Berlins. Viel wird und wurde in den letzten Jahren saniert, um die bezaubernde Altstadt vor dem Verfall zu retten.
Köpenick ist ein Ort der Superlative: der größte Stadtteil Berlins ist am dünnsten besiedelt; auf Köpenicker Gebiet finden sich das größte Waldgebiet Berlins (der Köpenicker Forst), der größte See (der Müggelsee) und die höchste Erhebung der Hauptstadt (die Müggelberge).
Man kann stundenlang mit Ausflugsschiffen auf den Gewässern fahren, ohne den Stadtteil verlassen zu müssen.
Bilder:
 


Zuletzt von Off Road am So 15 Dez 2013 - 12:53 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadtplan   Mi 4 Dez 2013 - 21:40

X. Marzahn-Hellersdorf



Marzahn: Plattenbau im Wandel
Marzahn hat in den letzten Jahren Farbe bekommen. Doch nicht nur die grauen Plattenbauten haben sich seit der Wende verändert.
Man errichtete die historisch anmutende Bockwindmühle (das Wahrzeichen Marzahns), und erweiterte den Erholungspark Marzahn.
In den Gärten der Welt befindet sich der größte Chinesische Garten Deutschlands, der „Garten des wiedergewonnenen Mondes“.
Grüne Ecken hat der Stadtteil einige, so auch das Wuhletal mit kleinem Flüsschen. Zudem gibt es ein paar Aussichtspunkte, wie den dritthöchsten Berg Berlins, den Schuttberg Ahrensfelder Berge oder den Kienberg.
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Hellersdorf: Eigenheime und Plattenbau
Das Großprojekt einer Plattenbausiedlung hat als Kontrast das größte zusammenhängende Einfamilienhausgebiet Berlins zu bieten.
Mahlsdorf mit seinem historischen Dorfkern hat ländliches Flair. Hier befindet sich auch das Gutshaus Mahlsdorf, heute ein Gründerzeitmuseum, wo man Möbel und Musikinstrumente aus der Zeit der Jahrhundertwende bestaunen kann.
Kaulsdorf ist bekannt für seine Seen, die aber nur teilweise zum Baden geeignet sind.
Die Plattenbausiedlung Hellersdorf liegt im Grünen umrundet von der Hönower Weiherkette und dem Wuhletal.
Bilder:
 


Zuletzt von Off Road am So 15 Dez 2013 - 12:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadtplan   Mi 4 Dez 2013 - 21:47

XI. Lichtenberg



Lichtenberg: Architektonisches Sammelsurium
Seinen Charme offenbart Lichtenberg erst beim zweiten Hinsehen – zumeist versteckt hinter sozialistischer Plattenbauarchitektur.
Die erste Plattenbau-Großsiedlung Ost-Berlins entstand in den 1970er Jahren im Ortsteil Fennpfuhl. Diese diente als „Übung“ für die späteren Siedlungen in Marzahn oder auch Hohenschönhausen.
Die vielen Plattenbauten des Stadtteils liegen eingebettet in viel Grün und dazwischen offenbart sich ein architektonisches Sammelsurium. Ganz und gar anders ist die Villenkolonie Karlshorst, die als attraktivste Wohngegend im Osten Berlins gilt.
In Karlshorst findet man auch die Trabrennbahn Karlshorst und im angrenzenden Ortsteil Friedrichsfelde Berlins zweiten Zoo, den Tierpark Friedrichsfelde, der der flächengrößte Zoo Europas ist. Ebenfalls sehenswert ist die Forschungs- und Gedenkstätte in der Normannenstraße, welche einst das Ministerium für Staatssicherheit beherbergte.
Der Stadtteil hat einen Ruf als Hochburg des Rechtsextremismus.
Bilder:
 

Hohenschönhausen: Der junge Stadtteil
Hohenschönhausen hat tolle Villen am Orankesee einerseits, und riesige Plattenbauten an der Falkenberger Chaussee andererseits.
Erste Plattenbauten wurden schon Anfang der 1970er Jahre gebaut, Mitte der 1980er entstand dann das Neubaugebiet Hohenschönhausen-Nord (jetzt Neu-Hohenschönhausen).
Als Kontrast dazu gibt es um den Ober- und Orankesee schöne Villen und einen Ausstellungsort für moderne Kunst: das Mies van der Rohe Haus. Anders, aber auch interessant für Besucher ist die Gedenkstätte Hohenschönhausen, einst Untersuchungshaftanstalt der Stasi. Ebenso erwähnenswert ist das modernste Tierheim Europas im Ortsteil Falkenberg, welches auch schon als Drehort für futuristische Filmaufnahmen herhalten musste.
Bilder:
 


Zuletzt von Off Road am So 15 Dez 2013 - 12:56 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadtplan   Mi 4 Dez 2013 - 21:50

XII. Reinickendorf


Reinickendorf: Gegensätze im Nordwesten
Alles da: Von vollkommener Ruhe im Tegeler Forst bis zu Lärmbelästigung durch den Flughafen, von Stadtvillen bis zur Hochhaussiedlung.
In Reinickendorf liegen Berlins ältestes Bauerndorf Lübars und die wichtigste buddhistische Kultstätte Europas – das buddhistische Haus in Frohnau - und als Gegensatz auch die erste Hochhaussiedlung im ehemaligen West-Berlin, neben der Neuköllner Gropiusstadt: das Märkische Viertel.
Ebenfalls im Stadtteil, der zugleich ein eigener Bezirk ist, befindet sich Berlins ältester Baum - die Eiche „Dicke Marie“ zwischen dem Schlosspark und Großem Malchsee, als auch das älteste Berliner Hochhaus - der 65 Meter hohe Borsigturm.
Mit dem Namen Borsig begann die Industrietradition, die bis heute eine wichtige Rolle im Stadtteil spielt.
Die Reinickendorfer haben einen ausgeprägten Lokalpatriotismus, wie man ihn auch in Spandau und Neukölln findet. Zugezogene sind eine Seltenheit, die meisten Menschen leben hier schon ihr ganzes Leben.
Reinickendorf zählt zu den bevorzugten Stadtteilen von Ruheständlern und Familien. Die Wohnhäuser sind niedriger als beispielsweise im angrenzenden Wedding, mit Ausnahme der erwähnten Hochhaussiedlung.
Der Stadtteil ist reich an Wald und Wasser – etwa ein Drittel der Fläche bestehen daraus. So sind der Tegeler Forst und der Tegeler See beliebte Ausflugsziele nicht nur für die Ortsansässigen.
Bilder:
 


Zuletzt von Off Road am So 15 Dez 2013 - 12:57 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Stadtplan   Fr 6 Dez 2013 - 16:35

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